OpenAI startet Codex Security
OpenAI hat einen neuen KI-Agenten für Code-Sicherheit veröffentlicht. Codex Security findet Sicherheitslücken, validiert sie und schlägt Fixes vor. Das Tool ist ab sofort für ChatGPT Pro, Enterprise, Business und Edu Kunden verfügbar, im ersten Monat kostenlos.
In den letzten 30 Tagen hat Codex Security über 1,2 Millionen Commits in externen Repositories gescannt. Dabei fand es 792 kritische und 10.561 hochschwere Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie OpenSSH, GnuTLS und Chromium.
Laut OpenAI hat das Tool die Falsch-Positiv-Rate um mehr als 50 Prozent gesenkt.
Grammarly nutzt KI-Versionen verstorbener Professoren
Grammarly steht in der Kritik. Das Unternehmen bietet eine Funktion namens Expert Review an, die KI-Versionen von echten Akademikern simuliert, um Texte zu bewerten. Das Problem: Manche dieser Akademiker sind bereits verstorben.
Die Historikerin Verena Krebs entdeckte, dass der im Januar 2026 verstorbene Historiker David Abulafia als verfügbarer Experte gelistet war. Akademiker bezeichnen das Feature als digitale Nekromantie.
HBR Studie: Zu viel KI führt zu mentaler Erschöpfung
Eine neue Studie im Harvard Business Review zeigt ein Paradox: KI kann Burnout reduzieren, aber auch verursachen. Die Forscher befragten etwa 1.500 Arbeitnehmer und fanden heraus, dass einer von sieben mentale Erschöpfung durch KI-Tools erlebt.
Das Problem entsteht, wenn Mitarbeiter ständig zwischen mehreren KI-Systemen wechseln oder diese überwachen müssen. Die Forscher nennen das AI Brain Fry.
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Quellen:
