Yann LeCuns KI-Startup sammelt über eine Milliarde Dollar ein
AMI Labs hat 1,03 Milliarden Dollar eingesammelt. Es ist die größte Seed-Runde in der Geschichte Europas. Hinter dem Startup steht Yann LeCun, Turing-Preisträger und ehemaliger KI-Chef von Meta.
AMI Labs arbeitet an sogenannten World Models. Das sind KI-Systeme, die aus der physischen Realität lernen, nicht nur aus Text. Der Ansatz unterscheidet sich grundlegend von den großen Sprachmodellen wie GPT oder Claude.
Die Bewertung liegt bei 3,5 Milliarden Dollar. Zu den Investoren gehören Nvidia, Samsung, Temasek und Jeff Bezos.
Amazon verschärft Code-Kontrollen nach KI-Ausfällen
Amazon hat interne Sicherheitsmaßnahmen verschärft, nachdem mehrere Ausfälle den Online-Handel getroffen haben. Ein Vorfall am 2. März führte zu rund 120.000 verlorenen Bestellungen und 1,6 Millionen Website-Fehlern. Laut internen Dokumenten war das KI-Coding-Tool Q einer der Hauptverursacher.
Drei Tage später folgte ein noch größerer Ausfall: 6,3 Millionen verlorene Bestellungen. Amazon nennt es einen „Trend von Vorfällen mit hohem Blast Radius".
Die Reaktion: SVP Dave Treadwell ordnete einen 90-Tage-Reset an. Code-Änderungen brauchen jetzt zwei Genehmigungen.
Anthropic verklagt das Pentagon
Anthropic hat Klage gegen das US-Verteidigungsministerium eingereicht. Der Grund: Das Pentagon hat das Unternehmen als „Lieferkettenrisiko" eingestuft – eine Bezeichnung, die normalerweise ausländischen Gegnern vorbehalten ist.
Der Konflikt begann, als Anthropic Einschränkungen für Claude forderte. Das Unternehmen wollte verhindern, dass das Modell für Massenüberwachung von US-Bürgern oder vollautonome Waffen eingesetzt wird. Das Pentagon bestand darauf, Claude für alle legalen Zwecke nutzen zu können.
Nach gescheiterten Verhandlungen ordnete Präsident Trump an, dass alle Bundesbehörden sofort aufhören sollen, Anthropic-Technologie zu nutzen.
Quellen: TechCrunch, Business Insider, CBS News, Axios
